Boxspringbett

Boxspringbett – Was ist das?

Schlafkomfort auf vier Ebenen

In der europäischen Möbelbranche ist im Bereich Schlafzimmermöbel das Boxspringbett noch relativ jung auf dem Vormarsch. Jeder hat den Begriff irgendwie schon einmal gehört, aber was genau so ein Bett ausmacht und wie der Aufbau eines solchen Bettes gestaltet ist, wissen viele nicht. Auch wir wussten bis vor einigen Tagen nicht exakt Bescheid und haben uns einmal schlau gemacht, was ein solch neues Bett mit Boxspringmatratze überhaupt ausmacht. Beachtlich finden wir, dass dabei nicht nur eine gewöhnliche Matratze – etwa mit Taschenfederkern – für den Schlafkomfort sorgt, sondern dass vier Ebenen für maximalen Liegekomfort Garanten sein sollen.

Der Aufbau vom Boxspringbett

Boxspringbetten sind aus vier Einzelelementen aufgebaut und unterscheiden sich bereits dadurch von dem uns vertrauten Anblick eines Bettes sehr deutlich. Den genaueren Aufbau können Sie sich darum weiter unten in einem sehr gut gemachten Video ansehen, dass wir Ihnen freundlicherweise zur Verfügung stellen dürfen. Diese Ebenen bilden das Boxspringbett – von unten nach oben:

  • Fuß
  • Boxspring (auch als Untermatratze bezeichnet)
  • Boxspringmatratze (auch als Obermatratze bezeichnet)
  • Topper (eine dünnere Matratzenauflage)

Durch diese Aufschichtung verschiedener Elemente wirken Boxspringbetten in der Regel kastenförmig und sind deutlich höher, als herkömmliche Betten, wie wir sie gewohnt sind. Bekannt kommt uns jedoch diese Bettform aus vielen amerikanischen Spielfilmen vor, in denen das Boxspringbett als Einzelbett oder Doppelbett sehr häufig gezeigt wird. Die einzelnen Ausführungen  erwecken aufgrund der Optik den Eindruck, dass es sich bei klassischen Boxspringbetten um wahre Luxusbetten handelt, die maximalen Liegekomfort versprechen (Quelle Artikelbild: http://www.boxspringbetten-tipps.de)

Boxspringbett

Boxspringbett

Die Vorzüge des Boxspringkonzepts

Beileibe sind Boxspringbetten keine wirklich neue Erfindung, sondern vielmehr verhält es sich so, dass wir Europäer – aus uns fast schon unerklärlichen Gründen – sehr lange an unserem hiesigen Bettensystem (fester Rahmen, Lattenrost & Matratze) festgehalten und so den Blick für neue Bettenlösungen verschlossen haben. Schade eigentlich, denn das Boxspringbett überzeugt mit einer Vielzahl an Vorzügen.

Leichteres Aufstehen durch Betthöhe

Das Modell Boxspring als neues Bett hat durch die komfortable Höhe den großen Vorteil, dass morgens das Aufstehen wesentlich leichter fällt, was bei diversen gesundheitlichen Schwierigkeiten oder aber mit zunehmendem Alter durchaus sehr hilfreich, ansonsten aber für alle Menschen sehr bequem ist.

Neue Wassermatratze für Wasserbett

Bettkante drückt beim Aufsitzen die Beine

Kein Drücken beim Sitzen

Oftmals in Verbindung mit Hardside-Wasserbetten gebracht, aber keinesfalls nur bei Wasserbetten auftretend, ist folgendes Problem. Gewöhnlich haben Betten eine harte Umrandung, in der die Matratzen eingelagert sind. Liegt die Bettmatratze tief im Bettrahmen oder hat man ein hohes Gewicht, drückt beim Sitzen auf dem Bettrand die außen umlaufende Kante sehr unangenehm von unten in die Beine und das Gesäß versinkt regelrecht in der Matratze. Dies erschwert insbesondere das Aufstehen. Anders verhält es sich beim Boxspringbett, das eben keine feste Umrandung hat, weshalb diese Problematik gar nicht erst entstehen kann.

Deutlich besserer Schlafkomfort durch Ebenen

Bereits die Höhe der Liegefläche stellt enorme Vorteile der Boxspringbetten in den Vordergrund. Daneben liegt ein weiterer großer Pluspunkt in den Wirkweisen der einzelnen Bettebenen, die wir nachfolgend näher beschreiben. Die unterste Ebene, die Füße, übernehmen keine wesentliche Funktion, die den Schlafkomfort beeinflussen, darum gehen wir auf diese nicht detaillierter ein. Allerdings garantieren die Bettfüße eine gute Belüftung, die für ein gutes Schlafklima innerhalb des Bettes sorgt.

Die Ebenen bei Boxspringbetten

Der Boxspring

Nach den Füßen in der untersten Ebene folgt der so genannte Boxspring. Er ist die Untermatratze und stellt in der Regel den höchsten Teil des Bosspringbettes dar und übernimmt die Funktion des Lattenrostes.

Die Boxspringmatratze

Auf dem Boxspring liegt in der dritten Ebene die Boxspringmatratze, auch als Obermatratze bezeichnet. Sie ist maßgeblich für den Schlafkomfort verantwortlich.

Der Topper

Die obere Ebene bildet der so genannte Topper, bei dem es sich um eine recht dünne Matratze handelt.

Das Zusammenwirken der drei Bettebenen

Damit ein Boxspringbett den optimalen Schlafkomfort gewährleisten kann, ist es unabdingbar, dass  insbesondere die oberen drei Bettebenen hochwertig und komfortabel kombiniert sind. Dies ist nicht immer der Fall, sondern in einigen Fällen gaukelt ein guter Topper eine gute Bettenqualität nur vor, während der Boxspring selbst minderwertiger Qualität ist. Vorrangig maßgeblich für eine gute Schlafqualität ist jedoch die Untermatratze. Die Boxspringmatratze sollte einen Taschenfederkern besitzen. Genauer sogar einen Tonnen-Taschenfederkern, bei dem alle Federn in viele einzelne Taschen eingenäht sind und sich so unabhängig voneinander der Drucklast des Körpers individuell anpassen. Die Federn stützen so die einzelnen Körperstellen punktelastisch so ab, wie es notwendig und dem idealen Schlafkomfort dienlich ist. Die Untermatratze wird mit Bonell-Federkern gefertigt. Dieser unterscheidet sich zur zuvor beschriebenen Bauweise dadurch, dass die Federn miteinander flächenelastisch verbunden sind. Der Topper ist meist aus Kaltschaum gefertigt und softet nochmals die Federung der Boxspringmatratze ab und rundet so den Liegekomfort perfekt ab. Bisher haben wir noch keine eigenen Erfahrungen mit Boxspringbetten, allerdings kommt ein Boxspringbett als neues Bett bei uns in die engere Auswahl, denn die Vorteile liegen auf der Hand und optisch überzeugen uns die Modelle, die wir bisher im Web gesehen haben ebenfalls.

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