Gute Matratze

Worauf kommt es bei einer guten Matratze an?

Stehen Sie jeden Morgen wie gerädert auf und fühlen sich alles andere als ausgeschlafen? Vielleicht haben Sie im Bett die falsche Matratze liegen. Neben Schlafklima, Zubettgehzeit, Schlafdauer und Lattenrost hängt es von der Matratze ab, ob Ihr Körper sich in der Nacht gut erholt und wieder fit für den nächsten Tag ist. Bei falscher Matratzenwahl wird der Körper während dem Schlaf nicht entlastet. Rücken und Muskulatur können sich nicht ausreichend entspannen, schlimmstenfalls haben Sie morgens nach dem Aufwachen sogar Rückenschmerzen oder Verspannungen im Nacken. Schauen wir uns an, worauf es bei einer guten Matratze für erholsamen Schlaf ankommt.

Gute Matratze

Gute Matratze: Das sollten Sie beim Matratzenkauf beachten

Härtegrad bei Matratzen wichtig für erholsamen Schlaf

Beim Matratzenkauf sollten Sie immer individuell entscheiden, welche Matratze für Sie die richtige ist. Dass beim Matratzekauf der Härtegrad der Schlafunterlage eine wichtige Rolle spielt, wissen inzwischen viele Verbraucher. Allerdings sind sich viele noch unsicher, wie der richtige Härtegrad überhaupt bestimmt wird.

Diese Matratzenhärtegrade gibt es:

  • H1
  • H2
  • H3
  • H4
  • H5

Der Matratzenhärtegrad H1 ist sehr weich; bis zum Härtegrad H5 werden die Matratzen immer härter. Die Festigkeit des Matratzenschaumstoffs, ausgewiesen durch den Härtegrad, bestimmt darüber, wie viel Widerstand der Schaumstoff dem Körper bietet. Zunächst sollte man meinen, eine Matratze mit möglichst wenig Widerstand sorgt für den besten Schlaf, weil man in einer weichen Bettmatratze gemütlich einsinkt. Dies ist jedoch falsch, weil dann die Wirbelsäule in der Nacht gekrümmt wird und Sie morgens höchst wahrscheinlich mit Rückenschmerzen und Verspannungen aufwachen werden. So absurd es klingt: Eine zu gemütliche Matratze lässt Sie zu tief schlafen und verhindert, dass Sie sich in der Nacht ausreichend oft im Bett drehen und bewegen.

Welcher Härtegrad sollte die Matratze haben?

Auch, wenn Sie gerne weich liegen und am liebsten tief in die Federn sinken möchten. Wählen Sie den für Sie richtigen Matratzenhärtegrad. Auch dann, wenn Ihnen zunächst die Schlafmatratze zu hart erscheint. Notfalls können Sie durch eine weichere Auflage das individuelle Schlafgefühl verbessern.

Welcher der für Sie richtige Härtegrad bei Matratzen ist, lässt sich nicht pauschal festlegen, da die Härtegradangaben nicht genormt sind und jeder Matratzenhersteller selbst festlegen kann, wie er die Matratzenhärte einstuft. Im Zweifelsfall sind Sie mit einem der Matratzen Testsieger gut beraten, denn vor allem namhafte Matratzenhersteller verwenden sehr gute Produktbeschreibungen, die Ihnen Aufschluss über die Festigkeit und die Eigenschaften der Matratzen gibt und haben auch die meisten Rezensionen von Kunden, die Sie beim Matratzenkauf zu Rate ziehen können.

Grundsätzlich sollte die Matratzenhärte immer anhand des Körpergewichts ausgewählt werden. Dabei muss auch das Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße berücksichtigt werden und bei der Härtegradwahl muss auch beachtet werden, wenn der Schläfer oder die Schläferin zum Beispiel einen kräftigen Po hat oder die Frau eine üppige Oberweite. Weil sich dadurch die Druckpunkte in den jeweiligen Körperbereichen anders verhalten, als bei Personen mit anderen Körperproportionen. Auch diese Tipps zur Matratzenauswahl können Ihnen hilfreich sein.

Wer braucht welchen Matratzenhärtegrad?

Menschen mit niedrigem Körpergewicht sollten weiche Matratzen verwenden, je höher das Körpergewicht, desto höher ist demnach auch der Härtegrad auszuwählen. Sehr große Personen haben zwar ein höheres Körpergewicht, da sich aufgrund der Körperlänge jedoch das Gewicht auf eine große Fläche verteilt, kann hier eine Matratze mit mittlerem Härtegrad eine sehr gute Wahl sein.  Sehr kleine Frauen und Männer mit hohem Gewicht schlafen am besten auf härteren Matratzen.

Einstellbarer Lattenrost bei unproportionaler Gewichsverteilung

Bei untypischer Verteilung des Körpergewichts sollten Sie die Schlafmatratze mit einem verstellbaren Lattenrost kombinieren. Einige Lattenroste erlauben es, den Widerstand in bestimmten Zonen zu variieren. Haben Sie also einen Körperbereich, der schwerer ist, als bei den meisten anderen Menschen, können Sie so die entsprechende Zone am Lattenrost auf mehr Widerstand einstellen und gleichen damit aus. Inzwischen gibt es im Fachhandel sogar High-Tech-Matratzen, an denen Sie, wie etwa bei dieser Filip Lenz Matratze individuelle Liegeeigenschaften einstellen können.

Matratzen mit Gütesiegeln & Qualität

Beim Kauf einer Matratze rentiert es sich, in ein hochwertiges Modell zu investieren und auf bessere Qualität zu setzen. Schließlich entscheidet die Schlafunterlage maßgeblich mit darüber, wie die Schlafqualität ist, die Sie jede Nacht im Bett genießen wollen, um morgens top fit aufstehen zu können. Nicht nur ein hoher Preis ist meist ein Garant für guten und erholsamen Schlaf, sondern auch, welche Materialien der Hersteller verwendet. Minderwertige Materialien sind schnell durchgelegen und nehmen am Morgen nicht mehr die ursprüngliche Form an. Die Körperunterstützung beim Schlafen lässt zunehmend nach. Hochwertige Materialien gewährleisten auch noch nach Jahren beste Qualität und erholsamen Schlaf. Matratzen sollten möglichst allergiearm sein und aus unbedenklichen Materialien gefertigt sein. Daher achten Sie beim Matratzenkauf am besten auf Gütesiegel, die auf schadstoffarme Matratzen hinweisen. Wie das Online-Magazin Ökotest mitteilt, ist dies bei günstigen Schlafmatratzen nicht der Fall.

2 Antworten
  1. Martina
    Martina says:

    Sehr interessanter Artikel!
    Entscheidend war für mich bei meinem Matratzenkauf auch noch, dass sich die Matratze an meine Schlafposition angepasst ist. Ich schlafe größtenteils auf der Seite und habe mich deswegen für eine Kaltschaummatratze entschieden.

    Liebe Grüße,
    Martina

    Antworten
  2. Lars Miller
    Lars Miller says:

    Dieser Artikel hat wirklich mir geholfen um eine neue Matratze zu kaufen. Ich habe eine mit mittlerem Härtegrad gekauft und jetzt habe ich nicht mehr Schlafstörungen.

    Antworten

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