Neue Wassermatratze für Wasserbett

Schlafstörungen müssen untersucht werden

Ein paar Mal haben wir bereits über Schlafstörungen gesprochen. Die Rede ist dabei nicht von ein oder zwei Nächten, in denen man nicht gut schlafen kann. Eine Schlafstörung liegt dann vor, wenn sich die Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen länger anhalten und es kein akutes Problem gibt, das klar als Ursache für vorübergehende Störungen des Schlafes in Betracht kommen. Dann muss in jedem Fall eine medizinische Untersuchung und eventuell sogar eine Abklärung in einem Schlafzentrum erfolgen.

Neue Wassermatratze für Wasserbett

Unruhige Nächte? Dann könnten dies Schlafstörungen sein

Ursachen für Schlafstörungen untersuchen lassen

Können Sie über einen längeren Zeitraum nicht ruhig schlafen, muss untersucht werden, warum das so ist. Es könnte eine Erkrankung vorliegen oder in Folge der Schlafstörung können sich nachhaltig Erkrankungen entwickeln.

Zunächst sollten einfache Überlegungen angestellt werden, um mögliche Ursachen für den gestörten Schlaf auszumachen. Die könnten einige der Faktoren sein:

  • nagender Kummer (z. B. Beziehungsproblem, familiäre Probleme)
  • anhaltende Sorgen (z. B. finanzielle Sorgen, Angst um den Arbeitsplatz)
  • schlechtes Klima im Schlafzimmer (z. B. Raumtemperatur, Wohngifte)
  • ungünstige Bettwaren (z. B. falsche Matratze, unbequemes Kissen)
  • ungünstiges Verhalten vor beim Zubettgehen (z. B. zu früh, zu spät, mit vollem Magen)
  • gesundheitliche Probleme (z. B. Rückenbeschwerden, Verspannungen, Grippe, Allergie)

Derartige Ursachen für Schlafprobleme lassen sich in der Regel selbst ausmachen und aktiv angehen. Kommen erklärbare Faktoren nicht in Betracht, muss eine medizinische Abklärung erfolgen. Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle, um herauszufinden, ob organische oder andere gesundheitliche Gründe vorliegen, die den Schlaf negativ beeinflussen.

Als nächste Option kann ein Schlaflabor konsultiert werden. Ein ambulantes Schlafzentrum wie das in Osnabrück erhebt eine schlafmedizinische Diagnostik, um Ursachenforschung zu betreiben und Therapien zur Bewältigung von Schlafstörungen zu entwickeln.

Im Rahmen der Schlafbeobachtung werden Hirnstrommessungen, Ultraschalldiagnostik sowie viele weitere Untersuchungen angestellt. Es werden viele Testverfahren mit dem Patienten durchlaufen, um so eine medizinisch fundierte Diagnostik zu erheben, anhand derer sich Lösungen ableiten lassen, um wieder zu einem gesunden Schlafverhalten zu finden.

Hilfreiche Erkenntnisse durch Schlafforschung

Ein Schlafzentrum widmet sich voll und ganz dem breiten Themenspektrum Schlaf. Experten aus der Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapeutischen Medizin sowie Fachärzte für Schlafmedizin untersuchen Patienten eingehend und ziehen die Erkenntnisse aus der allgemeinen Schlafforschung heran, aber auch die Resultate der individuellen Diagnostik des einzelnen Patienten im Schlafzentrum.

Anders als der Hausarzt werden hier vor allem Schlafprobleme begünstigende Faktoren wie Stress, soziale Probleme und psychosomatische Erkrankungen eingehender untersucht, um die Störungen des Schlafs zu analysieren.

Wie funktioniert das Schlaflabor?

Als Patient verbringt man die Nacht im Schlafzentrum. Dabei werden Elektroden am Körper angebracht, die Gehirnströme messen. Zusätzlich überwachen Thermistoren (wärmeempfindliche Elemente) die Nasenöffnungen und Sensoren die Beinbewegungen während des Schlafens. Darüber hinaus erfolgt eine akustische Überwachung sowie das Beobachten mit einer Infrarotkamera, um ganzheitlich das Schlafverhalten des Patienten analysieren zu können.

Im Nachgang werden die Untersuchungsergebnisse vom Schlafzentrum ausgewertet und so lässt sich eine lösungsorientierte Ableitung erstellen, die dem Patienten aus seiner Schlafstörung heraushelfen soll.

 

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *