Wie viel Stunden Schlaf braucht man?

Wie viel Schlaf braucht man?

Gibt es die ideale Schlafdauer?

Wer würde nicht gerne wissen, wie viel Schlaf man eigentlich braucht. Allerdings lässt sich kaum sagen, wie viel Stunden ein einzelner Mensch an Schlafdauer benötigt, um am Morgen fit wie ein Turnschuh in den Tag starten zu können. Selbst, wenn es eine „Wie viel Schlaf braucht man“ Formel geben würde, hinge der Erholungsfaktor auch von weiteren Faktoren wie zum Beispiel der Schlafqualität ab. Die Wahl des Kopfkissens kann ebenso bedeutend sein, wie etwa vorhandene Schlafstörungen. Auch klimatische Verhältnisse, körperliche Anstrengung, Stress oder Jahreszeit können die benötigte Schlafdauer manipulieren.

Wie viel Stunden Schlaf braucht man?

Wie viel Stunden Schlaf braucht man?

Grobe Richtwerte für die Schlafdauer

Es gibt ungefähre Richtwerte, mit wie viel Schlaf ein Erwachsener Mensch gut zu recht kommen kann:

  • 5-6 Stunden für Kurzschläfer
  • 6-8 Stunden für Durchschnittsschläfer
  • 8-10 Stunden für Langschläfer

Liegt die Schlafdauer darunter oder darüber, sollte man den Ursachen auf den Grund gehen, denn es könnten echte Schlafstörungen zugrunde liegen. Allerdings gilt auch, dass bei zunehmendem Alter die benötigte Schlafdauer kürzer wird. Wie viel Stunden Schlaf man als wohltuend und erholsam empfindet, kann also auch altersbedingt individuell sein.

Sie sollten natürlich auch bedenken, dass man beispielsweise im Sommer morgens eher gut in die Gänge kommt, als dies etwa im Winter der Fall ist. Wenn man weiß, dass draußen eine Hundskälte auf einen wartet, mag sich wohl jeder einmal mehr im Bett umdrehen, als an einem Tag, an dem die Sonne schon neugierig ins Schlafzimmer blinzelt.

Schlaf soll erholsam sein

Anstelle der Frage „Wie viel Schlaf braucht man?“ wäre wesentlich wichtiger, für gute Schlafbedingungen zu sorgen. Natürlich ist auch entscheidend, wie viel Stunden man schlafen kann. Denn eine oder zwei Stunden sind definitiv nicht ausreichend, um gut gestärkt und wirklich erholt in den nächsten Tag zu starten.

Um von der individuellen Schlafdauer profitieren zu können, ist es wichtig, sich mit dem eigenen Biorhythmus auseinander zu setzen. Hören Sie, insofern es Ihnen möglich ist, auf Ihre innere Uhr. Normalerweise sagt Ihnen Ihr Körper, wenn er Schlaf braucht. Zu früh ins Bett zu gehen, kann ebenso ungünstig sein, wie sich zum Wachbleiben zu zwingen.

Viel besser ist es, einen gewissen Grad der Müdigkeit zu erreichen, so dass man recht schnell nach dem Zubettgehen in den Schlaf findet. Um dies möglich machen zu können, ist es hilfreich, am Abend alles soweit erledigt zu haben, dass man nach „Bedarf“ zur Nachtruhe gehen kann.

Unerledigte Arbeiten sollten dann auf den nächsten Tag verschoben werden und im Idealfall ist man bereits bettfertig, wenn dieser Punkt der Müdigkeit eintritt. Der Schlafraum sollte frisch gelüftet und nicht zu warm sein. Trinkt man vor dem Zubettgehen nicht mehr allzu viel, kann man die Nachtruhe ungestört genießen.

Besser schlafen mit Routine

Sicher kann man für sich selbst gut herausfinden, wie viel Schlaf man in etwa benötigt. Dass man weiß, wie viel Stunden einem selbst gut tut, ist durchaus wichtig. Muss man beispielsweise früher aufstehen wie gewöhnlich, dann kann man dies bereits am Vorabend berücksichtigen.

Absolut hilfreich sind dann auch Einschlafrituale, die sowohl bei Kindern wie auch bei Erwachsenen sehr gut funktionieren. Wer mit diesen tagtäglich die allabendliche Ruhephase vor dem Zubettgehen einläutet und eine Abendroutine entwickelt, kann so auch sehr gut steuern, wenn man mal etwas frühzeitiger ins Bett gehen muss. Jedoch sollte hier darauf geachtet werden, dass die individuelle Schlafdauer in etwa eingehalten wird.

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