Einschlafrituale für Erwachsene

Schlafmangel macht krank

Schlaf  dient der Erholung des Körpers, tankt die Energiereserven auf und ist wichtig, damit sich sämtliche Körperzellen regenerieren. Bekommen wir zu wenig Schlaf, schaden wir unserer Gesundheit – denn Schlafmangel macht krank.

Wie Schlafmangel uns alle krank macht

In der heutigen Zeit leiden immer mehr Menschen unter Schlafstörungen. Lediglich 16 Prozent aller Befragten gaben bei einer statista Umfrage an, keine Schlafprobleme zu haben. Mehr als ein Drittel aller Menschen fühlt sich morgens nicht ausgeschlafen. Der Hauptgrund für das fatale Schlafdefizit ist darin zu sehen, dass unsere gesellschaftliche Entwicklung es nicht mehr zulässt, nach der inneren Uhr zu leben und unserem ureigenen Biorhythmus zu folgen. Wir gehen nicht mehr schlafen und stehen nicht mehr auf, wenn wir müde oder gut ausgeschlafen sind, sondern wenn der Wecker klingelt.

Schlafmangel bleibt nie folgenlos und kann nicht nur Beschwerden wie Tagesmüdigkeit, reduzierte Leistungsfähigkeit und Konzentrationsstörungen verursachen, sondern auch schwere und lebensbedrohliche Krankheiten verursachen.

Verantwortlich dafür sind die biochemischen Prozesse, die während dem Schlaf in unserem Körper ablaufen. Durch Schlafmangel werden die normalen biochemischen Prozesse gestört, sodass es auch zu einer Störung elementarer Regenerationsprozesse des Organismusses kommt. Allerdings ist es schwer, tagtäglich für eine ausreichende Menge Schlaf zu sorgen, wenn im Alltag unzählige Verpflichtungen warten und den Lebensrhythmus vorgeben.

Die Folgen von Schlafmangel sind jedoch besonders auf Dauer sehr drastisch. Wissenschaftler belegen sogar, dass immer mehr Betroffene krank durch Schlafmangel werden. Die Beschwerden sind dabei sehr unterschiedlich, belasten jedoch nicht nur Körper und Seele, sondern wirken sich auch auf den Alltag aus. Wer bereits krank durch Schlafentzug ist, der muss umso schneller aktiv werden und die Schlafstörungen bekämpfen, bevor die Probleme womöglich auch noch chronisch werden.

Die Folgen von Schlafmangel

Natürlich reagieren Betroffene immer unterschiedlich, doch die Folgen von Schlafmangel sind meist sehr ähnlich. Sehr verbreitet sind natürlich starke Müdigkeit und eine andauernde Schlappheit. Man fühlt sich nicht nur müde, sondern auch dauernd ausgebrannt und erschlagen. Lustlosigkeit, Konzentrationsschwäche und mangelnder Antrieb machen sich breit. Wer schon krank durch Schlafmangel ist, der wird auch Kopfschmerzen, Übelkeit und ein allgemeines Unwohlsein kennen. Die Konzentration leidet ganz besonders, wenn der wichtige Schlaf fehlt. So ist im Alltag die Leistungsfähigkeit eingeschränkt und auch Gedächtnislücken können auftreten. Wenn man schon sehr krank durch Schlafentzug ist, dann können die Folgen jedoch noch viel drastischer ausfallen. Sehr schwere Fälle leiden beispielsweise unter Halluzinationen oder auch Wahnvorstellungen. Zudem sind die meisten Betroffenen ständig gereizt und reagieren schnell auf ein erhöhtes Stresslevel. Es können jedoch noch viele andere Symptome auftreten. Fakt ist, Schlafmangel ist immer ein Problem und kann nicht nur ernsthafte Krankheiten hervorrufen, sondern auf Dauer auch zum Tod führen. Wenn Schlafstörungen chronisch sind und man regelmäßig nicht genügend Schlaf findet, dann ist es höchste Zeit für professionelle Hilfe, denn ohne diese kann man die Probleme kaum in den Griff kriegen und die Situation wird sich weiter verschlimmern.

Was tun gegen Schlafstörungen?

Wer immer wieder unter Schlafstörungen leidet und diese nicht mehr mit ein paar Hausmittelchen wie etwa Einschlafrituale in den Griff bekommt, der sollte auch schnell nach Hilfe suchen. Denn so lässt sich ausschließen, dass man ernsthaft krank durch Schlafenzug wird. Die Folgen von Schlafmangel lassen sich in frühen Stadien effektiv bekämpfen. Wichtig ist, dass Stress ein großer Auslöser ist, deswegen sollte dieser auch drastisch reduziert werden. Wenn Entspannungsübungen und Meditationen jedoch nicht helfen, dann kann auch ein Arzt aufgesucht werden. Jener wird dann sicherlich eine medikamentöse Behandlung anstreben. Die Medikamente sollen helfen, dass sich keine ernsthaftere Folgeerkrankung manifestiert und bald wieder erholsam geschlafen kann. So ist zumindest akut etwas getan, damit man den benötigten Schlaf bekommt. Begleitend ist je nach Ursache für die Problematik auch eine psychologische Behandlung sinnvoll, denn natürlich müssen die Ursachen bekämpft werden. Würde man das nicht tun, dann würden die Probleme natürlich auch immer wieder auftreten und durch die Medikamente nur oberflächlich verschwinden. Doch am Anfang steht die Diagnostik, bei der auch mögliche körperliche Ursachen abgeklärt werden müssen. Nur so kann eine weitere Therapie gelingen.

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