Schlaftagebuch hilft bei Suche nach Ursachen für Schlafstörungen

Was verursacht Schlafstörungen?

Was verursacht Schlafstörungen?

Schlafstörungen kommen nicht ohne Grund. Um sie zu beheben, sollte man sich immer auf die Suche nach den Ursachen machen. Da viele Gründe dafür in Frage kommen, ist die Ursachenforschung kein Leichtes. Innere Unruhe, Erkrankungen, Stress, Liebeskummer, ungünstige Lebensweise, finanzielle Sorge und noch vieles andere mehr können für die Probleme beim Einschlafen verantwortlich sein. Der Griff zur Schlaftablette kann, sollte aber nicht der Ausweg sein. Hier ein paar Anregungen.

Schlaftagebuch hilft bei Suche nach Ursachen für Schlafstörungen

Schlaftagebuch hilft bei Suche nach Ursachen für Schlafstörungen

Worauf Sie allgemein achten sollten

Sind augenscheinlich keine Ursachen für Ihre Schlafstörungen auszumachen, kann vielleicht schon eine kleine Umstellung in Ihren Lebensgewohnheiten für Besserung sorgen. Getränke, die beleben (Kaffee, Energy Drinks, Tee u. ä.), können manchen Menschen bereits den Schlaf rauben. Sie wirken mitunter bis zu 14 Stunden.

Raucher könnten ihren Nikotinkonsum am Abend nach unten dosieren oder sogar einstellen. Versorgt die Lunge nicht mit genügend Sauerstoff, kann sich dies nämlich auf die Schlafqualität auswirken. Alkoholgenuss führt zwar zur Bettschwere, jedoch leidet dadurch ebenfalls die Qualität der nächtlichen Erholung insbesondere in der fortschreitenden Ruhephase.

Am Abend sollten Sie nicht mehr opulent Nahrung und Getränke aufnehmen. Dadurch werden Magen und Darm in ihren Tätigkeiten aktiviert und können Einschlafprobleme verursachen. Zudem muss man nachts häufiger auf die Toilette und unterbricht somit den erholsamen Schlaf. Bevor man zu Bett geht, sollte man bewusst den Tag ausklingen lassen und den Stress vor der Schlafzimmertür ablegen.

Bedrückt Sie Stress, könnten Sie vor dem Zubettgehen Ihre Sorgen und Gedanken niederschreiben und die dadurch verursachte innere Unruhe auf den nächsten Tag verlegen. Besonders bei Kopfmenschen kann diese Technik wunderbar funktionieren. Ebenfalls hilfreich sind Einschlafrituale wie bei Kindern. Spazierengehen, entspannende Musik hören und eine allabendliche Routine vor dem Schlafengehen stimmen auf die Schlafphase ein.

Ursachenforschung bei anhaltenden Schlafstörungen

Hat man einen anstrengenden Tag hinter sich gebracht oder es gab Streit in der Familie oder dem Job, ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich das auf den Schlaf niederlegt. Solange Sie noch aufgewühlt sind, ist innere Unruhe eine völlig normale Reaktion, der Sie keinesfalls mit Medikamenten zu Leibe rücken sollten.

Versuchen Sie zum Abschluss eines solchen Tages etwas für sich zu tun. Genießen Sie, was Ihnen gut tut. Ein schönes Bad, ein Stück Schokolade, ein ausgiebiges Telefonat mit der besten Freundin. Schauen Sie einen schönen Film oder lesen Sie ein tolles Buch. Das wird Sie ablenken. An einem bewegenden Tag dürfen Sie auch mal vor dem Fernsehgerät einschlafen oder mit dem Buch auf der Nase. Haben Sie jedoch über mehrere Tage hinweg Probleme beim Einschlafen, kann sich das massiv auch auf die  körperliche Gesundheit auswirken.

Wenn Sie die Ursachen kennen, ist es natürlich leichter, für Abhilfe zu sorgen. Sind die Gründe für die Schlafstörungen unbekannt, sollten Sie systematisch vorgehen. Am besten gelingt dies mit einem Schlaftagebuch. Notieren Sie vor dem Zubettgehen, wie der Tag verlaufen ist, wann Sie abends gegessen haben, auch wie viel und was Sie zum Abendessen hatten. Verändern Sie das abendliche Verhalten. Ändern Sie nicht alles am selben Abend, sondern immer etwas anderes. Notieren Sie am nächsten Morgen jeweils, wie das Einschlafen verlief, wie Sie sich am Morgen gefühlt haben.

Geben Sie sich für die Ursachenforschung einige Tage, auch ein oder zwei Wochen. Untersuchen Sie auch, ob Ihre Schlafumgebung schlaffördernd ist. Heizen Sie nicht das Schlafzimmer, öffnen Sie über Nacht das Fenster, probieren Sie andere Kissen, Decken und nach Möglichkeit eine andere Matratze aus. Kommen Sie den Gründen für Ihre Schlafprobleme nicht auf die Schliche, dann sollten Sie in jedem Fall Ihren Hausarzt konsultieren.

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